BUDO
Jiu-Jitsu · Ju-Jutsu
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
Trainingszeiten ab 03.Januar 2011
Training für Kids (ab 6 Jahre)
Jeden Dienstag und Donnerstag
von 17:00 bis 19:00 Uhr
Trainingsleitung: Jörg König (3. DAN Ju-Jutsu)
Hans-Joachim Paulsen
Training für Erwachsene
Jeden Montag von 18:00 bis 19:30 Uhr
Jugend/Erwachsene
Jeden Donnerstag von 19:00 bis 21:00 Uhr Erwachsene
Trainingsleitung: Jörg König (3. DAN Ju-Jutsu)
Trainingsort: Fitnessraum in der Großsporthalle Burg
Ansprechpartner + Anmeldung: Hans-Joachim
Paulsen
Pamirweg 4
23769 Fehmarn
Tel.: 04371/9304
Ansprechpartner:
| Spartenleiter Jugend Hans Joachim Paulsen Tel.: 04371 / 9304 (privat) eMail: hansjoachim.paulsen@arcor.de |
Spartenleiter Jugend und
Erwachsene |
| Spartenleiter Erwachsene Dirk Struve Tel.: 04372 / 8121 (privat) eMail: |
Zuständig im Vorstand |
| Trainingsleiter Jugend / Erwachsene Jörg König (3. Dan-Ju-Jutsu) Tel.: 04371 / 8962503 (privat) Mobil: 0178 / 7278346 |
Selbstverteidigung
und Selbstbehauptung
Was bietet das Training im Verein ?
- Sportliche Betätigung im
fairen Umgang miteinander
-
Erlernen
der Kampftechniken mit und ohne „Waffen“
- Gegenseitiges Respektieren
- Einschätzung und Lenkung
der eigenen Kräfte
- Charakterbildung
- Gürtelprüfungen
Wochenendkurse
Zusätzlich bietet Übungsleiter Jörg König (3. DAN Ju-Jutsu)
spezielle Wochenendkurse - auch für Nicht-Mitglieder - an.
Themen der Wochenendkurse bei 4 - 5
Teilnehmern
- Selbstverteidigung für Jungen
und Mädchen, Männer und Frauen
- Selbstverteidigung für Frauen
- Sicherheitstraining für Frauen
-
Selbstbehauptung und Konflikttraining für Jungen und Mädchen in
geschlechtsspezifischen Gruppen
- Anti-Aggressivitätstraining
Anmeldung
und weitere Informationen:
Jörg König, Tel: 0178-7278346
Kosten
eines speziellen Lehrganges an einem Wochenende:
Samstag und Sonntag: 100,00 €
Was wir in unserer Sparte lehren
Die Sportarten Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu arbeiten mit den Prinzipien der
Kunst, durch sanftes Nachgeben bzw. Ausweichen die Kraft des Gegners zu nutzen
und zu siegen.
Jiu-Jitsu, eine der ältesten japanischen Kampfkünste, kann als Ursprung des Judo, Aikido, Ju-Jutsu und anderer Stilrichtungen des Budo (= Oberbegriff für Kampfkunst) angesehen werden
Jiu-Jitsu ist in erster Linie eine waffenlose Selbstverteidigungskunst mit dem Ziel, im Rahmen der gesetzlichen Richtlinien auch bewaffnete Angreifer erfolgreich unter Kontrolle zu bringen bzw. diese kampfunfähig zu machen. Demnach ist Jiu-Jitsu grundsätzlich rein defensiv, sodass erst auf einen Angriff mit den entsprechenden Verteidigungstechniken reagiert wird.
Jiu-Jitsu und Ju-Jutsu als unterschiedliche Stilrichtungen verfolgen zwar dasselbe Ziel, aber sie gehen einen unterschiedlichen Weg. Ju-Jutsu ist rein funktional ausgerichtet und stellt ein System dar, in dem die verbindlich vorgegebenen Kampftechniken einen fest vorgeschriebenen Ablauf haben.
Das deutsche Jiu-Jitsu ist den Traditionen der japanischen Regeln verbunden. Besondere Grundsätze sind in diesem Zusammenhang, dass mit möglichst geringem Einsatz ein optimaler Erfolg der Techniken bewirkt wird (Ökonomieprinzip). Ferner kommt das Sozialprinzip dazu, d.h. es besteht eine gegenseitige Verantwortung der Trainingspartner untereinander.
Ju-Jutsu ist die moderne Selbstverteidigung für die Praxis des täglichen Lebens, optimal, leicht erlernbar und vielseitig anwendbar.
Im Ju-Jutsu sind auch neue Erkenntnisse unter dem Grundsatz "aus der Praxis für die Praxis" zu einer modernen und sehr wirkungsvollen Selbstverteidigung zusammengeschlossen. Und weil Ju-Jutsu so effektiv ist, wurde es bei den Polizeien der Länder und dem Bundesgrenzschutz als dienstliches Pflichtfach eingeführt.
Leider sind Angriffe heute raffinierter, vielfältiger, vor allem aber gefährlicher geworden. Hier galt es, diesen ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, das leicht erlernbar und einprägsam ist und den optimalen Gebrauch der Selbstverteidigungstechniken garantiert.
"Wirksamkeit" heißt nicht Kraft oder Gewalt, sondern gute Technik nach den Budo-Prinzipien, die es auch dem Schwachen möglich macht, sich erfolgreich gegen einen oder mehrere stärkere Angreifer verteidigen zu können.
Selbstbehauptung
und Selbstverteidigung – Worum geht es?
Gewalt gegen
Frauen und Kinder ist eine traurige Realität. Die Gewaltformen, mit denen sie
konfrontiert werden, sind verschiedenartig. Vergewaltigung, sexueller Missbrauch
und Körperverletzung zählen zu den bekannten Tatbeständen der physischen
Gewalt. Hinzu kommen die vielfältigsten Formen von psychischer Gewalt sowie die
subtilen Gewaltarten, wie zum Beispiel Ausgrenzung und Missachtung, denen Frauen
und Kinder ausgesetzt sein können.
Gewalt ereignet sich nachweislich nicht nur im öffentlichen
Raum. Weitere Gewaltfelder sind Schule bzw. Arbeitsplatz, Sport und vor allem
der häusliche Bereich.
Es ist belegt, dass diejenigen, die in der Lage sind, sich gegen
gewaltsame Übergriffe zur Wehr zu setzen, dabei häufig erfolgreich sind. Der
Einsatz von Selbstverteidigungstechniken stellt eine von vielen Möglichkeiten
der Gegenwehr dar. Weitere Faktoren, die bereits im Vorfeld zu einem aktiven und
wirksamen Selbstschutz beitragen können, sind unter anderem das Erkennen und
Vermeiden bedrohlicher Situationen wie das Entwickeln geeigneter
Handlungsstrategien.
Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse können dazu
beitragen, das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken und die
individuellen Handlungskompetenzen zu erweitern. Um dieses zu erreichen, werden
auch verschiedene Techniken und Methoden wie zum Beispiel Wahrnehmungsübungen,
(Rollen-) Spiele und Gespräche angewandt.
Selbstbehauptungs- und
Selbstverteidigungskurse? –
Ja!
---- Aber richtig....